Joachim

Senior Education Delivery Manager EMEA, EMC Education Services

Was hat digitale Kompetenz mit dem digitalen Binnenmarkt zu tun?

Internet und digitale Technologien eröffnen uns eine ganz neue Welt. Doch auch dort gibt es Schlagbäume, die uns den Zugang zu Waren und Dienstleistungen verwehren, Internetunternehmen und Start-ups in ihrem Aktionsradius begrenzen und Unternehmen und Behörden daran hindern, die Vorteile der digitalen Technologie voll zu nutzen.

Um Empfehlungen für die Umsetzung der digitalen Binnenmarktstrategie zu erarbeiten, trafen sich während der Digitalen Versammlung am 17. und 18. Juni in Riga mehr als 500 Experten und Branchenvertreter. Die Konferenz stand unter dem Motto „One Europe – One Digital Single Market“. Ein gemeinsamer digitaler Binnenmarkt ist eines der Großprojekte der EU für die kommenden Jahre. Er soll dafür sorgen, dass Europa im Internet-Zeitalter international konkurrenzfähig bleibt.

Der EU-Binnenmarkt muss für das digitale Zeitalter fit gemacht werden

Die EU-Kommission hat Anfang Mai in Brüssel ihre Pläne für die Schaffung eines digitalen Binnenmarktes vorgestellt. Die zentralen 16 Maßnahmen sollen bis Ende 2016 umgesetzt werden. Das Ziel ist es, regulierungsbedingte Barrieren zu beseitigen und die 28 nationalen Märkte zu einem einzigen zusammenzuführen. Dadurch könnten jährlich 415 Milliarden Euro erwirtschaftet und 3,8 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. So erstmal das Mission-Statement.

Gemäß einer aktuellen Untersuchung der Kommission haben 40 Prozent der Bürger in der EU nur unzureichende digitale Fähigkeiten. Außerdem führe die steigende Nachfrage nach IT-Fachleuten dazu, dass es bis 2020 rund 825.000 unbesetzte Stellen in der ITK–Branche geben werde. Der größte Bedarf wird für Deutschland, Großbritannien und Italien vorhergesagt.

Nur sechs von zehn Ausbildern können die benötigten digitalen Kenntnisse vermitteln

Roberto Viola, stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Kommunikationsnetze der EU-Kommission, berichtete in Riga von interessanten Fakten zur digitalen Belegschaft der Zukunft: Demnach erfordern 90 Prozent der zukünftigen Arbeitsstellen digitale Kenntnisse – jedoch fühlen sich lediglich 60 Prozent der heutigen Ausbilder (insbesondere Lehrer) dazu bereit, diese Kenntnisse zu vermitteln.

Auch das „Lebenslange Lernen“ erhält einen immer größeren Stellenwert in der Gesellschaft. Dies wird gerade durch den demografischen Wandel in vielen europäischen Ländern noch verstärkt. Neben der Ausbildung ist daher auch die digitale Weiterbildung ein Schwerpunktthema der kommenden Jahre.

Digitales Wissen wird zur Schlüsselqualifikation im Beruf

Welche Jobs wird es in Zukunft geben? Diese Frage ist nur schwer zu beantworten. Niemand kann bereits heute sagen, welche genauen Stellenprofile in Zukunft gefragt sein werden. Wir können jedoch sicherstellen, dass die Jugendlichen heute mit anpassungsfähigen Fertigkeiten ausgestattet werden.

Das Potenzial digitaler Informationen ausschöpfen – mit Unterstützung von EMC

EMC bietet einen mehrgleisigen Ansatz, um digitales Wissen in den Bereichen Information Management, Cloud, Big Data und IT Security aufzubauen:

1:

Ausbildung der Jugend – die EMC Academic Alliance (EMCacademics):
Die EMCacademics bietet deutschen Berufs- und Fachschulen sowie den Hochschulen und Universitäten inhaltliche und fachliche Unterstützung an. Die Themengebiete umfassen Informationsmanagement, Cloud Computing, Backup & Recovery und DataScience/BigData.

Das marktrelevante Wissen und die Fertigkeiten, die die Schüler/Studenten mit Hilfe der EMCacademics entwickeln, können dann in der sich gerade sehr stark transformierenden IT Industrie eingesetzt werden.

EMC hat sich mit der EMC Academic Alliance zur Mitarbeit in der „Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze“ verpflichtet. Die offizielle Beitrittserklärung wurde während der Digitalen Versammlung in Riga veröffentlicht.

2.

Lebenslanges Lernen (Life-Long Learning)
Neben freien Angeboten wie beispielsweise den „Big Ideas“ im YouTube-Kanal von EMC gibt es ein umfangreiches Schulungsangebot von EMC Education Services. Einige teils kostenfreie eLearnings-Programme werden durch Technologie- und Produkt-Trainings ergänzt. Diese sind in unterschiedlichen Formaten verfügbar, sei es als MOOC (massive open online course), als Videostream, als OnlineILT (im virtuellen Klassenraum) oder als klassisches Präsenzseminar.
EMC Education Services legt hohen Wert auf Qualität. Seit Jahren ist die Abteilung EMC Education Services in der Region EMEA ISO 9001 zertifiziert. Zudem werden alle Seminare von qualifiziertem Personal durchgeführt.

Haben Sie Interesse an einer Schulung oder an Unterstützung von EMC? Wir stehen ihnen jederzeit zur Verfügung – kontaktieren sie uns einfach über das hier verlinkte Web-Formular.