Daniel

Marketshare der IT

Die Entwicklung von Technologie schreitet immer schneller voran. Insbesondere im Consumer-Bereich erleben wir ein Tempo, dem zu folgen es schwierig wird. Kameras mit denen Filme in Kinoqualität aufgenommen werden können, sind heute nur so groß wie eine Zigarettenschachtel. Kaum haben Digitalkameras die analogen Fotoapparate verdrängt, übernehmen Smartphones die Führerschaft.

Gleichzeitig  wird es immer einfacher, die Technologien zu nutzen. Mussten wir in der Vergangenheit eine Backup-Software erst kaufen, installieren und betreiben, so genügen heute wenige Mausklicks für eine automatisierte, Cloud-basierte Lösung. Auch für den Austausch von Dateien brauchen wir heute keine Disketten oder USB-Sticks mehr sondern nutzen selbstverständlich  entsprechende Cloud-Angebote.

Diese Entwicklung ist unumkehrbar und macht vor den Unternehmenstüren nicht halt. IT Organisationen und die CIOs als deren Verantwortliche müssen sich dieser Herausforderung stellen.

IT-Manager können ein Lied davon singen, wie schnell heute Mitarbeiter Services von beispielsweise einfachem Filesharing bis hin zu kompletten eBusiness-Lösungen aus der Public Cloud beziehen können. Nicht selten reagieren Verantwortliche mit Reglementierungen, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen.

Warum? Eigentlich treten doch hier nur die normalen Kräfte des Marktes zu Tage: Angebot und Nachfrage!Fachbereich und Mitarbeiter fragen nach und die IT-Organisation bietet an. Und da, wo die IT Organisation nichts adäquates in akzeptabler Zeit und zu akzeptabler Qualität anbietet, wird auf Offerings in der Public Cloud zurückgegriffen.

Soweit so gut, wäre da nicht das Problem mit der Sicherheit, Betriebssicherheit (z. B. Verfügbarkeit) genauso wie Datensicherheit (z. B. Schutz vor Missbrauch).

Was wäre, wenn sich die IT-Organisation im Unternehmen genauso aufstellen würde, wie ein Cloud Provider? Mit einer kleinen Erweiterung: Alle Anfragen laufen über ihn.

Wenn er sie erfüllen kann (bzw. dieses erforderlich ist), stellt er den Service zur Verfügung und zwar mit den gleichen Merkmalen wie Einfachheit in der Beschaffung, Schnelligkeit in der Bereitstellung und Genauigkeit in der Abrechnung aber eben auch mit der erforderlichen Sicherheit.

Wenn nicht, stellt er den Service aus der Public Cloud zur Verfügung.

Klingt das vertraut? Wir sprechen von der Hybrid Cloud.

Wie würde sich der Erfolg in diesem Fall messen lassen?

– Niedrigere Kosten? Ja

– Höhere Kundenzufriendenheit? Ja

– Höherer Markanteil? Was???

Angenommen wir bezeichnen alle IT Aspekte in einem Unternehmen als AMO (Adressable Market Oportunity). Der CIO wir nun um seine Organisation am Leben zu halten versuchen, einen möglichst großen Anteil davon zu gewinnen, d.h. er tritt in den Wettbewerb zu externen Anbietern und ist somit permanent gefordert ein marktgerechtes und innovatives  Portfolio an IT-Services anbieten zu können.

Um in diesem Wettbewerb bestehen zu können, kann und muss er sich bestimmter Instrumente bedienen, aber das ist einen andere Geschichte.