Daniel

EMC goes Engineering

Das Engineering gehört wohl zu den Schlüsselbereichen bei Unternehmen aus der diskreten Fertigungsindustrie. Hier werden neue Produkte entwickelt, als Prototypen getestet und bis zur Serienreife optimiert. Doch oftmals reichen die eigenen Kapazitäten nicht mehr aus, weshalb Teams der Dienstleistungsunternehmen ihre Konstruktionsbüros in unmittelbarer Nähe der Auftraggeber angesiedelt haben. Natürlich werden unter dem hohen Kostendruck auch Aufträge ins günstigere Ausland vergeben. Üblicherweise muss der Dienstleister eine vergleichbare CAx-Infrastruktur bereithalten; und schon können Konstruktionsdaten elektronisch verschickt werden, sodass zum Beispiel chinesische Konstrukteure an der Entwicklung deutscher Automobile mitwirken.

Kein Wunder, dass im Engineering ein großes Augenmerk auf Sicherheit gelegt wird.

Wäre es nicht einfacher und vor allem sicherer, die Dienstleister direkt neben sich an dedizierten Arbeitsplätzen arbeiten zulassen? Das ist sicherlich ein gangbarer Weg. Man kann aber auch beides haben: sicher und günstig.

Wie?

Durch Virtualisierung der Engineering-Arbeitsplätze!

Virtuelle Workstations mit virtuellen Grafikprozessoren bilden das Grundgerüst. Die so genannten Images werden auf sehr effizienten Storage-Systemen wie XtremIO vorgehalten – idealerweise zusammen mit den physischen „Workstations“ in einer gemeinsamen konvergenten Infrastruktur wie einem vBlock. Die Engineering-Daten liegen auf der Scale-Out-NAS-Storage-Lösung Isilon. Das Praktische hierbei ist, dass die Isilon über ein Hadoop-Interface verfügt. Das heißt, sofort nach dem Schreiben auf die Isilon kann der Datenbestand via Hadoop analysiert werden; ein aufwändiges Kopieren auf ein anderes System entfällt. So können permanente Soll- bzw. Konstruktionsdaten mit Ist- bzw. Testdaten verglichen werden. Das beschleunigt den Entwicklungsprozess.