Helena

Director Marketing, EMC Deutschland

Die Zukunft ist digital – sind wir darauf vorbereitet?

44 Zettabyte. Das sind 44 Milliarden Terabyte. Oder 44 Billionen Gigabyte. So viele Worte haben alle je lebenden Menschen weltweit bis heute in etwa gesprochen – und diese Menge an Daten wird im Jahr 2020 in den Rechenzentren dieser Welt liegen. Mehr als sieben Milliarden Menschen mit 30 Milliarden Endgeräten werden dann digitale Informationen am laufenden Band produzieren. Fast jedes Element des täglichen Lebens wird datengetrieben sein. Es entsteht derzeit eine weltweit vernetzte Gemeinschaft, die jederzeit und überall Zugriff auf alle Informationen hat, die sie benötigt – wir nennen sie die „Information Generation“.

Die Information Generation hat neue Ansprüche in allen Lebensbereichen. Zu diesem Ergebnis kommt die globale Studie „Information Generation: Transforming the Future, Today“, die das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne im Namen von EMC durchgeführt hat. Vanson Bourne befragte auf Basis einer Studie des Institute for the Future 3.600 Führungskräfte in 18 Ländern aus 8 großen Branchen. Fünf Entwicklungen werden unser Leben im Jahr 2024 prägen:

  • Unbelebte Gegenstände kommunizieren selbständig miteinander und erleichtern so das Leben der Menschen
  • Künstliche Intelligenz hilft den Menschen, bessere Entscheidungen zu treffen
  • Die Kommunikation wird „multisensorisch“, damit Menschen die wachsende Informationsmenge mit allen Sinnen besser wahrnehmen und verarbeiten können
  • Privatpersonen und Unternehmen tauschen und handeln ihre Daten auf offenen Marktplätzen
  • Neue digitale Werkzeuge ermöglichen einen besseren Schutz der Privatsphäre

Fünf Erfolgskriterien für den Unternehmenserfolg

Auch an Unternehmen wird diese Entwicklung natürlich nicht vorüber gehen. Digitale Daten werden zum wichtigsten Element der Wertschöpfungskette, und Unternehmen müssen in der Lage sein, ihre Daten sinnvoll und profitabel in neue Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln. Genau hier ist aber noch ein großer Nachholbedarf vorhanden: Zwar sind sich die meisten der befragten Führungskräfte der digitalen Transformation voll und ganz bewusst. Aber mehr als die Hälfte nutzen ihre Daten nicht effektiv oder haben jetzt schon mit der hohen Datenlast zu kämpfen. 49 Prozent wissen zwar um den Mehrwert ihrer Daten, können diesen aber nicht erfolgreich nutzen. Die befragten Wirtschaftsführer haben vor diesem Hintergrund fünf generelle Erfolgskriterien identifiziert, die zukünftig über ihren Erfolg – oder Misserfolg –  entscheiden werden:

  1. Vorausschauendes Erkennen neuer Umsatzpotenziale, die durch den klugen Einsatz der gewonnen Daten entstehen
  2. Durch Transparenz das Vertrauen der Kunden und Partner sichern
  3. Innovationen durch Agilität fördern, flexibel und schnellentschlossen neue Umsatzmöglichkeiten durch datengetriebene Produkte und Services erschließen
  4. Handeln in Echtzeit – Kunden und Partner erwarten sofortige Reaktionen und Ergebnisse
  5. Personalisierung von Produkten und Dienstleistungen

Umgang mit digitaler Transformation muss noch „schlauer“ werden

Die meisten Führungskräfte geben zu, dass ihr Unternehmen diese Erfolgskriterien derzeit nicht konsequent umsetzt. Nur 12 Prozent der Befragten sind in der Lage, vorausschauend neue Geschäftsmöglichkeiten auszumachen. 14 Prozent sichern sich das Vertrauen ihrer Kunden durch transparentes Handeln, 9 Prozent handeln agil und innovativ. 11 Prozent liefern personalisierte Produkte und Dienstleistungen, 12 Prozent agieren und reagieren in Echtzeit.

Die digitale Transformation erfordert ein radikales Umdenken. Wenn Unternehmen ihre Wertschöpfung immer weniger aus „physischen“ Produkten erzielen, sondern aus den Informationen, die diese generieren, dann ist der schlaue Umgang mit diesen Informationen künftig das Hauptkriterium für Geschäftserfolg. Das verlangt eine unternehmensweite, auf die Nutzung der Daten fokussierte Anpassung des Geschäftsmodells, bei der sie die Bedürfnisse der Information Generation stets im Blick haben sollten.

Sehen Sie sich die detaillierten Studienergebnisse auf unserer Microsite an: https://www.emc.com/information-generation/index.htm