Helena

Director Marketing, EMC Deutschland

Flash-Technologie beschleunigt Entwicklung von Industriesoftware

Große Unternehmen brauchen effiziente und gleichzeitig kostengünstige Software-Lösungen, um die Verfahrenstechnik, die Produktionslogistik sowie sämtliche Abläufe in Fabriken digital zu steuern. Für das Programmieren, Kompilieren und Testen dieser Spezialsoftware sind jedoch immense Rechen- und Speicherkapazitäten notwendig. Doch wie lassen sich diese hohen Kapazitätsanforderungen betriebswirtschaftlich und operationell sinnvoll erfüllen?

Produktiver kompilieren dank XtremIO

Nehmen wir ein konkretes Beispiel zur Illustration: Die Abteilung Digital Factory bei der Siemens AG entwickelt hochintegrierte Automationslösungen für jedes denkbare Einsatzszenario: Vom computergestützten Produktdesign über Anlagensteuerung bis hin zum so genannten Manufacturing Execution System (MES), das in vielen Fabriken schon heute für eine weitgehend automatisierte Fertigungsplanung sorgt.

Weltweit arbeiten die Softwareingenieure von Siemens an der ständigen Erweiterung und Optimierung der Industriesoftware. Täglich muss neuer Programmcode kompiliert und dann in die Testprogramme eingebaut werden. Bis zu tausend Kompiliervorgänge werden so gesammelt und dann über Nacht verarbeitet, damit sie den Entwicklern am nächsten Morgen für Tests zur Verfügung stehen. Um die komplexe Entwicklungs- und Testinfrastruktur mit 240 Servern zu vereinfachen, suchte Siemens eine Virtualisierungslösung. Herkömmliche Speicherumgebungen kamen aber nicht in Frage, da sie die hohe I/O-Last so vieler Kompilieraufträge nicht bewältigen können. Mit der Scale-Out-Flash-Lösung XtremIO von EMC kannSiemens aktuell bereits 100 der 240 physischen Server virtualisieren. Hinzu kommen Einsparungen in Höhe von 70 Prozent durch geringere Stromkosten sowie weniger Kühlungs- und Platzbedarf. Dank der integrierten Daten-Deduplizierung mit einem Kompressionsfaktor von fünf stehen dem Siemens-Entwicklungsteam zudem 80 Terabyte nutzbare Nettospeicherkapazität zur Verfügung statt 20 Terabyte physischer Kapazität. Mit dem kostenfreien Release 3.0 von XtremIO wird dieser Kompressionsfaktor dann vorrausichtlich sogar bei 7-8 zu 1 liegen.

Weitere Projektschritte in Planung

Für die Mitarbeiter der Abteilung Digital Factory ist die Virtualisierung der Siemens-Server bereits jetzt ein voller Erfolg. Im Gegensatz zu normalen Speichersystemen hatte der Ausbau der Speicherkapazitäten mit XtremIO keinen negativen Einfluss auf die Performance des Kompilierprozesses. Das kleine Team treibt die begonnene Virtualisierung jetzt zügig weiter voran und ist in engem Kontakt mit EMC, um das notwendige Know-how für künftige Projektschritte aufzubauen.

Den kompletten Anwenderbericht finden Sie unter dem folgenden Link: http://germany.emc.com/collateral/customer-profiles/siemens-ag-final-case-study.pdf. Hier finden Sie auch weitere Details zu den technischen Hintergründen und der Integration von VMware und XtremIO bei diesem Projekt.

Viel Spaß beim Lesen – es ist eine spannende Lektüre!

Ihre Helena Fink