Benjamin

Sr. Sales Manager – Scale Out & Analytics (ISD), EMC Deutschland

Software-Defined Storage als Baustein der dritten Plattform der IT

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC geht von einem tiefgreifenden Wandel in der gesamten IT-Branche aus – ein Wechsel hin zur sogenannten 3. Plattform der IT zeichnet sich bereits ab. Diese Plattform wird von vier Säulen getragen: Big Data, Social Business, Mobility und Cloud – alle bestimmen schon jetzt Diskurse und unternehmerisches Handeln. IDC prognostiziert, dass praktisch alle strategischen IT-Investitionen bis zum Jahr 2020 in Technologien und Lösungen der dritten Plattform fließen werden. Zu dieser Entwicklung tragen Innovationsbeschleuniger wie beispielsweise das Internet der Dinge, Robotik, 3D-Drucker und Cognitive Computing genauso bei wie kürzere Zyklen für die Einführung von Produkten und Services, neue Kundenbeziehungen, verstärkte Investitionstätigkeit und höhere Effizienz.

Für die dritte Plattform der IT muss die IT-Infrastruktur Service-orientierter und gleichzeitig autonomer werden: Serviceorientierung in Form von softwarezentrierter Steuerung, Orchestrierung und Automation von homogenisierten Rechenzentrumsressourcen und Autonomie im Sinne der Unabhängigkeit von hardwarespezifischen Merkmalen – mit der Option zur Ausdehnung auf die Anwendungsebene. Anbieter, die hinsichtlich der dritten Plattform als Wegbereiter gelten wie sogenannte „Hyperscaler“ oder Social-Media- und Web-2.0-Firmen, haben bereits auf eine „Software-defined Infrastruktur“ umgestellt.

Das erfordert zwingend eine passende Speicherebene. Gebräuchliche Speichersysteme basieren meist auf einer Controller-Storage-Software, die eng mit dem Hardware-Design verknüpft ist. Das macht sie starr in der Architektur und verhindert ein flexibles und wirtschaftliches Skalieren, weshalb sie für die dritte Plattform nicht gut geeignet sind. Software-defined Storage Lösungen (SDS) dagegen setzen auf von der Hardware entkoppelte Storage-Software, die alle Speicherservices bereits im „Cloud-Maßstab“ liefert. SDS-Lösungen unterstützen verschiedene Ansätze der Datenorganisation wie File, Block und Objekt sowie die automatisierte Orchestrierung von Ressourcen. Für die Umsetzung kommen dabei sowohl Software-only- als auch auf Commodity Hardware (COTS) basierende Appliances in Frage – letztere oft auch als hyperkonvergente Variante.

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EMC ist einer der Anbieter, die sich schon jetzt ganz dem Grundsatz einer softwaredefinierten Infrastruktur für die dritte Plattform verschrieben haben, und ist deshalb vertraut mit dem Portfolio-Ansatz von softwaredefiniertem Speicher. EMC hat neue SDS-Produkte und Angebote wie ScaleIO, ViPR und Elastic Cloud Storage (ECS) entwickelt, bietet aber auch die Möglichkeit, bewährte Speicherprodukte wie Isilon und VNX in Form von softwaredefinierten Lösungen nutzen zu können.

Für Anwender kann die Übernahme von Technologien der dritten Plattform eine Umstellung in der IT-Landschaft bedeuten. Das liegt vor allem an den Anwendungen, die für die dritte Plattform entwickelt wurden, deren Bestandteile im Gegensatz zu heutigen Lösungen stateless sind und horizontal skalieren. Die Hochverfügbarkeit wird durch die Applikation selbst erzeugt und damit nicht mehr von der Infrastruktur vorausgesetzt. Das verändert die Erwartungshaltung an diese im Hinblick auf Kosten und Skalierung. Damit die Infrastruktur portabel wird, muss der Computing-Layer von Hypervisoren und der Hardware zu einer PaaS-Schicht bzw. Anwendungscontainern (z. B. Docker) verlagert werden. Viele der neuen Anwendungen brauchen außerdem Software-definierte Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen den Anwendungsknoten. Ähnliches gilt für die derzeitige Speicherinfrastruktur.

Für EMC ist die dritte Plattform der IT das neue Herz des IT-Marktes, und Software-definierte Speicher und Infrastrukturen sind ein wichtiger Motor für dessen Wachstum. Die Reise hat gerade erst begonnen. Lesen Sie hier das vollständige Whitepaper von IDC.