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Drei Fragen an… Jens Ritter, SAP-Gruppenleiter, Gestamp Griwe Westerburg GmbH

Herr Ritter, Ihr Unternehmen war vor fünf Jahren einer der Pionieranwender eines vollständig virtualisierten SAP-Systems. Was war der Grund dafür?

Zum einen wollten wir natürlich möglichst frühzeitig von den Kostenvorteilen dank verbesserter Auslastung virtualisierter Hardwareressourcen profitieren. Darüber hinaus aber war für uns als Automobilzulieferer auch die Flexibilität der Anwendungsbereitstellung in einer Private Cloud und der gestiegene Ausfallschutz von Bedeutung. Letzteres vor allem deshalb, weil unsere Westerburger Cloud-Rechenzentren auch SAP-Anwendungen für den thüringischen Produktionsstandort von Gestamp Griwe in Haynrode bereitstellen.

Und welche Rolle spielt in diesem Kontext die jüngste Einführung von EMC VNX und RecoverPoint?

Wir haben damit die Storage– und Backup-Basis unserer Private Cloud auf eine qualitativ neue Ebene gehoben. So hat EMC VNX die Performance spürbar verbessert. Die Antwortzeiten unserer SAP-Anwendungen haben sich halbiert. Mit der EMC-Technologie FAST gelang dies sogar auf besonders kostengünstige Weise mit einem nur zweiprozentigen Anteil an SSD-Medien. Außerdem passt der komplette Speicher nun in ein einziges Rack – wir sparen also Platz und Energie im Rechenzentrum. In der Kombination mit  EMC RecoverPoint konnten wir zudem die Datensicherheit und den Ausfallschutz signifikant verbessern, was nichts anderes heißt als stabilere Geschäfts- und Produktionsprozesse.

Woraus genau ergibt sich dieser Verfügbarkeitsvorteil?

Wir replizieren geschäftskritische Datenbestände zwischen zwei Rechenzentren von einem VNX-System auf das andere. Mit EMC RecoverPoint können wir unsere gesamte SAP-Umgebung über mehrere Tage hinweg an einen belieben Punkt in der Vergangenheit zurückversetzen – wie bei einem digitalen Videorekorder. Außerdem haben wir deutlich mehr Wiedereinstiegspunkte, sodass sich sowohl die Zeitspanne eines möglichen Datenverlusts als auch die maximale Ausfallzeit bestimmter Geschäftsprozesse deutlich verkürzt. Dank der engen Integration der EMC-Lösung in die virtualisierte Serverfarm dauert das Umschalten zwischen beiden Rechenzentren statt früher acht Stunden heute nur noch 40 Minuten.