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Ove Sander, Technischer Leiter Digitales Kino der Berlinale

Fotograf: Christoph Löffler
Fotograf: Christoph Löffler

Bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin denkt man an Stars auf dem Roten Teppich und Glamour an der Spree, weniger jedoch an IT-Innovationen…

So soll es auch sein, Technik gehört in den Hintergrund. Gleichwohl setzen wir hochinnovative IT-Lösungen wie EMC Isilon ein, um einen reibungslosen Ablauf der Berlinale zu garantieren, damit sich der Glamour des Festivals für mehr als 300.000 Kinobesucher tatsächlich auch entfalten kann.

Können Sie die Isilon-Installation der Berlinale kurz skizzieren?

Zwei EMC Isilon-Systeme der X-Serie stehen im Rechenzentrum unseres IT-Partners Colt. Sie bilden gemeinsam einen extrem performanten, ausfallsicheren Storage Cluster, den wir wie ein einziges riesiges 400-Terabyte-Laufwerk ansprechen können. Sowohl unser Filmbüro – quasi der Leitstand der Berlinale – als auch die 25 Programmkinos mit ihren 61 Leinwänden sind über das Colt-Glasfasernetzwerk an die Isilon-Lösung angeschlossen.

Welche Aufgaben erfüllt die Speicherplattform während des Festivals?

Mit Isilon haben wir einen zentralen Storage Pool für alle rund tausend digitalen Filmkopien, die auf dem Festival gezeigt werden. Auf der 64. Berlinale sind wir damit erstmals in der Lage, sämtliche Filme via Netzwerk an die Kinos auszuliefern – statt wie früher physische Medien per Kurier hin und her zu transportieren. Die Netzwerkauslieferung vereinfacht die Logistik enorm und sorgt insgesamt für ein stabileres Ablaufgefüge. Auch die Arbeit im Filmbüro, wo die Berlinale-Filme digital bearbeitet werden, ist dank EMC Isilon deutlich effizienter geworden.