Thore

Vice President EMC Isilon EMEA

Big Data: Die vier Top-Themen der CIOs

Das digitale Universum wächst: Bis 2020 werden die Menschen weltweit mit mehr als 30 Milliarden Endgeräten 44 Zettabyte an digitalen Daten produzieren. Schon bald leben wir also in einer Welt, in der fast jedes Element des täglichen Lebens datengetrieben ist. Doch in unserer Studie „Information Generation“ hat mehr als die Hälfte (52 Prozent) der befragten Führungskräfte angegeben, dass sie die Daten nicht effektiv nutzt oder mit Datenüberlastung zu kämpfen hat. Woran liegt das? Und wo stehen die Unternehmen? In diesem Blog möchte ich diesen Fragen auf den Grund gehen und einige der Themen behandeln, die unsere Kunden in diesem Jahr besonders beschäftigen. In meinen Gesprächen mit CIOs und anderen IT-Profis habe ich erkannt, dass sie derzeit vor allem an der Bewältigung der folgenden geschäftlichen Herausforderungen arbeiten:

Betriebskosten reduzieren, Mittel für Investitionen freisetzen
Bei allen Gesprächen mit führenden IT-Leitern zeigt sich das gleiche Problem – die Budgets stagnieren. Wie also in Innovationen investieren, wenn keine neuen Mittel dafür bereitgestellt werden können? Das funktioniert nur über das Erzielen einer höheren Effizienz, die Kosten spart. Dadurch werden Mittel für Investitionen frei. Dabei sind Konzepte wie eine erweiterte Automatisierung sowie eine optimierte Kontrolle und Steuerung wichtig.

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Besonders elementar ist aber ein Ansatz für die Skalierung, der die Anforderungen des ständig wachsenden digitalen Universums erfüllt und dadurch die Kosten pro Terabyte Speicher senkt. Jedes Unternehmen ist mit dem gleichen enormen Datenwachstum konfrontiert. Deshalb wird es immer wichtiger, eine agile und flexible Infrastruktur für unterschiedliche Workloads vorzuhalten, die die entsprechende Skalierung ohne exzessive Kosten ermöglicht. Auf diese Weise können Mittel für die Umsetzung umfassender Innovationsinitiativen gewonnen werden. Das Entwickeln und Bereitstellen von Innovationen wiederum wird von der Unternehmens-IT erwartet, um den Bedürfnissen der Information Generation gerecht zu werden.

Definition von Data Lakes
Ständig werden neue Technologieplattformen entwickelt und kommen auf den Markt. Bei dieser Dynamik ist es nicht leicht, das für ein Unternehmen sinnvollste Konzept zu erkennen. Früher haben wir nur alle vier oder fünf Jahre eine komplett neu entwickelte Plattform auf den Markt gebracht. Heute geschieht das in jedem Jahr. Der Bedarf nach einer anderen, immer weiter entwickelten Infrastruktur zur Unterstützung der Workloads und der Bedürfnisse der Nutzer verlangt einfach danach. Die Big-Data-Analytik ist dabei eines der wichtigsten Themen. Deshalb ist die Frage, wie Data Lakes die Konsolidierung mehrerer Workloads zu einer anwenderfreundlichen, skalierbaren , effizienten Plattform ermöglichen und gleichzeitig die Betriebskosten minimieren, für alle unsere Gesprächspartner besonders wichtig.

Die richtige Infrastruktur für neue und alte Workloads
Ein weiteres, für die Unternehmens-IT zentrales Thema ist die Bereitstellung von Workloads der nächsten Generation auf der dritten Plattform der IT. Plattformen dieser Art können auf Millionen Nutzer in Web-Architekturen skaliert werden – ganz sicher ein bedeutender Faktor für die Unternehmen von heute. Es darf jedoch nicht unterschätzt werden, wie wichtig für die meisten Kunden Anwendungen der zweiten Plattform, Client-Server-Anwendungen, weiterhin sind.

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Die Herausforderungen sind universell und beschäftigen alle Branchen
Unsere Kunden sind sehr an branchenspezifischen Beispielen interessiert. Sie wollten daraus lernen, wie Kollegen aus ihrer eigenen Branche die Herausforderungen bewältigt haben. Das zeigt: Immer noch gehen wir davon aus, dass unsere Probleme einzigartig und spezifisch für eine spezielle Branche oder ein Unternehmen sind. Doch das trifft heute nicht mehr zu, denn im Grunde genommen kann man die Herausforderungen in der digitalen Welt von heute über alle Branchen hinweg auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Jedes Unternehmen möchte Kosten reduzieren und gleichzeitig die Reichweite der Infrastruktur erhöhen – durch die Bereitstellung einer Plattform, die eine umfassende Analytik ermöglicht. Aus meiner Sicht sind die Herausforderungen also universell– das habe ich aus meinen Gesprächen mit CIOs aus verschiedenen Branchen mitgenommen.

Sind das auch Ihre Top-Themen 2015? Auf Ihr Feedback und Ihre Anregungen in den Kommentaren freue ich mich sehr!